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Entscheidung über die Weigerung des Europäischen Auswärtigen Dienstes, der Öffentlichkeit Zugang zu Dokumenten im Zusammenhang mit der Polizeimission der EU für die Palästinensischen Gebiete zu gewähren (Fall 2051/2021/MIG)

Montag | 07 März 2022

Der Fall betraf einen Antrag auf Zugang der Öffentlichkeit zu Dokumenten betreffend eine zivile EU-Mission in den palästinensischen Gebieten. Der EAD ermittelte sechs Dokumente, die Gegenstand des Antrags des Beschwerdeführers auf Zugang waren, und verweigerte den Zugang. Dabei berief er sich auf Ausnahmen gemäß den Rechtsvorschriften der EU für den Zugang der Öffentlichkeit zu Dokumenten und argumentierte, dass die Freigabe der Dokumente den Schutz des öffentlichen Interesses im Hinblick auf die öffentliche Sicherheit und die internationalen Beziehungen beeinträchtigen könnte.

Das Untersuchungsteam der Bürgerbeauftragten prüfte die fraglichen Dokumente und erhielt weitere, vertrauliche Erklärungen des EAD. Aufgrund dessen und in Anbetracht des breiten Ermessensspielraums, über den EU-Organe verfügen, wenn sie der Auffassung sind, dass die öffentliche Sicherheit und die internationalen Beziehungen gefährdet sind, stellte die Bürgerbeauftragte fest, dass die Entscheidung des EAD, den Zugang zu verweigern, nicht offenkundig falsch war. Angesichts der Tatsache, dass das jeweilige öffentliche Interesse nicht durch ein anderes, vermeintlich wichtigeres öffentliches Interesse zurückgestellt werden darf, schloss die Bürgerbeauftragte den Fall mit dem Befund ab, dass es keinen Missstand in der Verwaltungstätigkeit gegeben hat.

Decision on the European Commission’s decision to recover grants paid under EU funded projects carried out by a national police authority (case 1733/2020/LM)

Montag | 11 Oktober 2021

The complainant, a national police force, received two grants from the European Commission for projects to fight transnational crime, which it carried out successfully. Following audits of the projects, the Commission found that a big part of the costs were ineligible mainly due to the lack of supporting documents. The Commission therefore decided to recover a considerable part of the grants. The complainant turned to the Ombudsman arguing that the decision was disproportionate and that the Commission had not shown flexibility. The complainant considered that the Commission should have allowed it more time to send additional supporting documents and that it should have done another audit.

The Ombudsman found that it was reasonable for the Commission to conclude that the complainant had violated its contractual obligations under the ‘grant agreement’. The Commission had acted in accordance with EU financial rules and given the complainant ample opportunity to provide comments and submit additional supporting documents as proof of the costs it claimed. The Commission had also shown flexibility by agreeing to review supporting documents submitted late. The Ombudsman thus closed the inquiry with a finding of no maladministration.