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Decision on how the European Commission changed the sickness and accident insurance policy for Conference Interpreting Agents (552/2021/MMO)

Freitag | 15 Oktober 2021

The case concerned a new insurance policy that the European Commission concluded with a private insurance company to provide accident and sickness insurance for Conference Interpreting Agents (ACIs).

The complainant is a former ACI who considered that the conditions of the new insurance policy were very disadvantageous compared to the previous policy, and that it discriminated against certain ACIs.

During the inquiry, it became clear that the complainant would be less disadvantaged than he had feared. The Ombudsman found that the Commission’s explanations for the changes in the policy are convincing and reasonable. The inquiry also uncovered no evidence that would call into question the procedure leading to the new insurance contract, which included consultation with the international interpreters’ association.

The Ombudsman closed the inquiry with the conclusion that there was no maladministration by the Commission.

Decision in case 1708/2019/NH on the EU Publications Office refusing to publish a notice for tender in the Official Journal of the European Union

Freitag | 08 Mai 2020

The case concerned the refusal by the EU Publications Office to publish a contract notice in the Official Journal of the EU because it contained text in more than one language. The complainant, who works for a Belgian cultural foundation, contended that the Publications Office had failed to give the legal basis for its refusal.

In the course of the Ombudsman inquiry, the Publications Office gave the legal basis for refusing to publish the complainant’s notice. It also explained how it handles issues of this kind.

The Ombudsman closed the inquiry with the finding that the Publications Office had settled the aspect of the complaint that concerned the legal basis for the refusal to publish the contract notice. The Ombudsman further found that the Office’s explanations as to how it handles issues of this nature do not reveal any maladministration. The Ombudsman made a suggestion for improvement to ensure that language requirements are clearly explained on the Publication Office’s website.

Decision in case 773/2018/PL on how the European Union Aviation Safety Agency conducted a consultation on drones

Freitag | 29 November 2019

The case concerned the way in which the European Union Aviation Safety Agency (EASA) carried out a public consultation. The Ombudsman’s inquiry covered (i) the fact that the consultation was in English only, (ii) EASA’s web-based application to submit comments and (iii) the amount of time stakeholders had to submit comments.

The Ombudsman concluded that citizens who do not speak English were hindered from contributing meaningfully to the consultation. She therefore made a suggestion to EASA to review its practice.

At the same time, the Ombudsman found EASA’s system for submitting comments to be reasonably user-friendly and the amount of time stakeholders had to submit comments to be sufficient. The Ombudsman thus closed the case.

Entscheidung im Fall 649/2019/TE zu dem Versäumnis des Rates, eine deutsche Übersetzung einer Pressemitteilung zur Verfügung zu stellen

Dienstag | 16 Juli 2019

Die Beschwerde bezog sich auf den Umstand, dass eine Pressemitteilung mit Bemerkungen des Präsidenten des Europäischen Rates Donald Tusk vom 6. Februar 2019 lediglich in englischer, französischer und irischer Sprache zur Verfügung gestellt wurde. Die Bemerkungen wurden nach einem Treffen mit dem irischen Premierminister gemacht.

Der Beschwerdeführer hatte den Rat ersucht, eine deutsche Fassung der Pressemitteilung zur Verfügung zu stellen. Der Rat antwortete, dass die Pressemitteilung in absehbarer Zeit in alle Amtssprachen der EU übersetzt werden würde.

Die Bürgerbeauftragte geht davon aus, dass es die gängige Praxis des Rates ist, die Bemerkungen des Präsidenten des Europäischen Rates nur unter bestimmten Umständen in allen Amtssprachen der EU bereitzustellen, z. B. wenn er sich nach den Sitzungen des Europäischen Rates äußert. Die Bemerkungen des Präsidenten nach den Treffen mit einzelnen Staats- und Regierungschefs werden in der Regel entweder nur in englischer Sprache oder in englischer und französischer Sprache oder in Englisch, Französisch und einer weiteren Amtssprache zur Verfügung gestellt. Entgegen dem, was der Rat dem Beschwerdeführer ursprünglich mitteilte, wurde die betreffende Pressemitteilung somit nicht in alle Amtssprachen übersetzt.

Die Bürgerbeauftragte nimmt zur Kenntnis, dass bei der Übersetzung von Dokumenten ein angemessenes Gleichgewicht zwischen der sprachlichen Vielfalt und den administrativen und budgetären Beschränkungen gefunden werden muss. Sie räumt ferner ein, dass die Organe der EU über einen gewissen Ermessensspielraum bei der Schaffung dieses Gleichgewichts verfügen. Die Bürgerbeauftragte vertritt die Ansicht, dass es vom Rat nicht offensichtlich falsch war, die betreffende Pressemitteilung in englischer, französischer und irischer Sprache bereitzustellen. Gleichzeitig ist sie der Auffassung, dass der Rat transparent und sich über seine Übersetzungspolitik im Klaren sein und die Bürger entsprechend informieren sollte. In diesem Fall übermittelte er dem Beschwerdeführer irreführende Informationen, was bedauerlich ist.

Entscheidung in der Sache 758/2017/MDC zur angeblich diskriminierenden Sprachenpolitik von Frontex

Dienstag | 02 April 2019

Der Fall betraf die Forderung eines italienischen Bürgers, eine italienische Fassung eines Dokuments der Europäischen Grenz- und Küstenwache (Frontex) zu erhalten.

Die Untersuchung der Bürgerbeauftragten konzentrierte sich auf die Sprachenpolitik von Frontex bei ihrer externen Kommunikation. Die Bürgerbeauftragte empfahl Frontex, allgemeine Informationen über die Agentur in allen EU-Sprachen auf ihrer Website zur Verfügung zu stellen. Sie empfahl außerdem, dass Frontex ihre Sprachenpolitik in allen Amtssprachen der EU auf ihrer Website veröffentlicht.

Da Frontex ihre Empfehlungen annahm, schloss die Bürgerbeauftragte die Untersuchung ab und schlug vor, dass Frontex so bald wie möglich eine umfassendere Sprachenpolitik für ihre externe Kommunikation entwickeln sollte.