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Closing note on the Strategic Initiative with the European Commission to improve the Transparency Register (SI/7/2016/KR)

Donnerstag | 27 Juni 2019

The Transparency Register was set up by the European Commission and Parliament in 2011 to allow the public to monitor the activities of interest representatives (or “lobbyists”) who seek to influence the formulation and implementation of EU legislation and policy. Overall, the Register has been successful and while there are gaps, it is improving over time.

In 2016, the Commission organised a public consultation on several proposed reforms aimed at improving the Transparency Register.

In this context, the Ombudsman opened a ‘strategic initiative’, to contribute to this important debate and to monitor developments by writing to the Commission on the issue.

In January 2018, inter-institutional negotiations began between the Parliament, the Council of the EU and the Commission on the Commission’s proposal to revise and improve the Transparency Register. These negotiations have not yet led to a successful outcome.

The Ombudsman encourages the incoming Parliament, the Council and the incoming Commission to renew their efforts to improve the Transparency Register given the importance of this matter for public trust in the EU.

Entscheidung der Europäischen Bürgerbeauftragen in ihrer strategischen Untersuchung OI/4/2016/EA über die Behandlung von Menschen mit Behinderungen durch die Europäische Kommission im Rahmen des Gemeinsamen Krankheitsfürsorgesystems für EU-Bedienstete

Donnerstag | 04 April 2019

2015 stellte ein Ausschuss der Vereinten Nationen fest, dass das Krankenversicherungssystem für EU-Bedienstete, das Gemeinsame Krankheitsfürsorgesystem (GKFS), nicht mit dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNCRPD) vereinbar ist. Der Ausschuss empfahl, das GKFS dahingehend zu überarbeiten, dass es einen umfassenden Schutz für Gesundheitsbedürfnisse in Verbindung mit Behinderungen bietet.

Nachdem Beschwerden von Mitarbeitern eingegangen waren, die Schwierigkeiten hatten, ihre eigenen medizinischen Behandlungskosten oder die Kosten ihrer Familienangehörigen vollständig erstattet zu bekommen, führte die Bürgerbeauftragte eine strategische Untersuchung durch. Sie stellte fest, dass das Versäumnis der Europäischen Kommission, als Reaktion auf die Empfehlung des Ausschusses wirksame Maßnahmen zu ergreifen, einen Missstand in der Verwaltungstätigkeit darstellte. Sie empfahl der Kommission daher, die für das GKFS geltenden Vorschriften zu überarbeiten. Sie unterbreitete der Kommission ferner eine Reihe von Vorschlägen, wie die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen im Rahmen des GKFS berücksichtigt werden sollen, sowie zur Notwendigkeit, das Personal entsprechend zu schulen und die Interessenträger ordnungsgemäß zu konsultieren, um sicherzustellen, dass das GKFS den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen gerecht wird.

Die Kommission hat geantwortet und erklärt, sie werde die für das GKFS geltenden Vorschriften überarbeiten und die meisten Vorschläge der Bürgerbeauftragten weiterverfolgen.

Da die Kommission ihre Empfehlung angenommen hat, schließt die Bürgerbeauftragte ihre strategische Untersuchung ab. Angesichts der Bedeutung des Themas fordert sie die Kommission auf, innerhalb von sechs Monaten über die Umsetzung der Empfehlung Bericht zu erstatten. Die Bürgerbeauftragte bekräftigt zudem ihren Vorschlag, dass die Kommission ihre Vorschriften von 2004 zur Berücksichtigung der Bedürfnisse von Bediensteten mit Behinderungen überarbeiten sollte.

Entscheidung im Fall 747/2016/PL betreffend die Anwendung des Threshold of Toxicological Concern-Konzepts durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit

Montag | 17 Dezember 2018

Es ging in diesem Fall um die Frage, wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) das Threshold of Toxicological Concern-Konzept (TTC) anwendet. Der TTC ist ein Instrument zur Risikobewertung, das auf dem Grundsatz beruht, dass es Expositionsniveaus gibt, unterhalb derer Chemikalien kein erhebliches Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen.

Im Jahr 2014 veranstalteten die EFSA und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Fachworkshop zur Überprüfung der dem TTC-Konzept zugrunde liegenden Wissenschaft. Die Schlussfolgerungen des Workshops waren Gegenstand einer öffentlichen Konsultation und wurden im März 2016 veröffentlicht.

Die Beschwerdeführerin, eine NRO, stellte die Anwendung des TTC-Konzepts durch die EFSA in Frage, da sie der Auffassung war, dass sie keine aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse widerspiegele. Sie erklärte außerdem, dass bei vielen der Sachverständigen, die an dem Workshop teilnahmen, Interessenkonflikte vorgelegen hätten.

Das Büro des Europäischen Bürgerbeauftragten ist keine wissenschaftliche Einrichtung und kann sich nicht zu den Vorzügen eines bestimmten Risikobewertungsinstruments, wie dem TTC, äußern. Auf der Grundlage der in diesem Fall durchgeführten Überprüfung stellte die Bürgerbeauftragte fest, dass die Erläuterungen der EFSA zur Anwendung des TTC angemessen waren.

In Bezug auf die Sachverständigen, die an dem Workshop teilgenommen haben, stellte die Bürgerbeauftragte fest, dass die EFSA in diesem besonderen Fall nicht verpflichtet war, sie auf Interessenkonflikte zu prüfen, da es angemessen war, sich auf die vorherige Prüfung dieser Sachverständigen durch die WHO zu verlassen.

Die Bürgerbeauftragte kam zu dem Schluss, dass kein Missstand in der Verwaltungstätigkeit der EFSA vorlag.

Die Bürgerbeauftragte schlug jedoch vor, dass die EFSA dafür Sorge tragen solle, dass Sachverständige, die an Konferenzen oder Sitzungen teilnehmen, keine Interessenkonflikte haben, wenn die Konferenz oder Sitzung – wie die in Frage stehende – organisiert wird, um den Entscheidungsprozess der EFSA zu untermauern, oder sie als solche wahrgenommen werden könnte.

Decision in case 212/2016/JN on the European Commission’s annual reviewing of Member States’ export credit agencies

Montag | 03 Dezember 2018

The case concerned the adequacy of the European Commission’s annual reviewing of export credit agencies — national bodies that give financial support to companies doing business in risky markets — in particular with respect to the protection of human rights and the environment.

The Ombudsman inquired into the matter and found that the Commission’s methodology and procedures could be improved. In particular, the Ombudsman recommended that the Commission should engage in a dialogue with Member States and other stakeholders with a view to improving the template used by Member States to compile the reports on export credit agencies which they are required to submit to the Commission each year. The Ombudsman also recommended that the Commission, for its part, should enhance the analysis and evaluation content of the annual reviews of export credit agencies which it submits to the European Parliament.

The Commission informed the Ombudsman that it would consult the Council, Parliament and the European External Action Service, and engage with civil society, in order to implement the Ombudsman’s recommendations. In particular, the Commission will propose to the Council Working Group on Export Credits a revised checklist template to be used by Member States for their annual reports. The Commission will also consider drawing up relevant guidance for Member States’ reporting.

As the measures announced by the Commission adequately address the Ombudsman’s recommendations, the Ombudsman closed her inquiry but asked the Commission to report back within one year.

Recommendation of the European Ombudsman in case 212/2016/JN on the European Commission’s annual reviewing of Member States’ export credit agencies

Mittwoch | 23 Mai 2018

The case concerned the adequacy of the European Commission’s annual reviewing of export credit agencies - national bodies that give financial support to companies doing business in ‘risky’ markets - in particular with respect to the protection of human rights and the environment.

The Ombudsman inquired into the matter and found that the Commission’s methodology and procedures could be improved. In particular, she suggested that the Commission should engage in a dialogue with Member States and other stakeholders with a view to improving the template used by Member States in compiling the reports on export credit agencies which they are required to submit to the Commission each year. The Ombudsman also proposed that the Commission, for its part, should enhance the analysis and evaluation content of the annual reviews of export credit agencies which it submits to the European Parliament.

The Commission rejected the Ombudsman’s proposals mainly because it considers that their implementation would require an amendment to the existing legislation. The Ombudsman disagreed with the Commission’s position and has now made recommendations to the Commission in the same terms as those of her earlier proposals.  The Ombudsman believes that the Commission’s annual review, which it sends to Parliament, should amount to more than a compilation of the content of the annual reports received from the Member States and that it should contain an informed and detailed evaluation of the performance of the export credit agencies, particularly, as regards respect for human rights and the environment.