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Emily O'Reilly wiedergewählt als Europäische Ombudsfrau

Die Europäische Ombudsfrau, Emily O'Reilly, wurde vom Europäischen Parlament mit 569 Ja-Stimmen bei insgesamt 678 abgegebenen Stimmen als Europäische Ombudsfrau wiedergewählt. Ihr Mandat erstreckt sich über fünf Jahre.

Emily O'Reilly erklärte: "Ich bin hocherfreut, dass ich als Europäische Ombudsfrau wiedergewählt wurde und danke dem Europäischen Parlament für die parteiübergreifende Unterstützung. Die Arbeit, die ich im Oktober 2013 begann, geht nun weiter. Ich möchte meine strategischen Ziele verwirklichen und die Qualität der EU-Verwaltung im Interesse aller Europäer verbessern.

Die Europäische Union hat leider noch nicht das hohe Maß an Legitimierung erreicht, dass es bei der europäischen Öffentlichkeit bräuchte. Dies ist hauptsächlich eine politische Herausforderung aber auch eine für die EU-Verwaltung. Sie arbeitet bereits auf hohem Niveau, muss aber allerhöchste Standards erfüllen, wenn es um ethisches Verhalten, Transparenz, Verantwortlichkeit und Effizienz geht. Meine Aufgabe besteht darin, mit den EU-Institutionen und Agenturen zusammen zu arbeiten, um dies zu erreichen.

Die neue Europäische Kommission hat frisch und positiv begonnen, und ich bin mir sicher, dass wir zusammen in den kommenden fünf Jahren echte Fortschritte machen können."

Neue Strategie "Die nächsten Schritte bis 2019"

Die Europäische Ombudsfrau wird nun ihre neue Strategie "Die nächsten Schritte bis 2019" umsetzen. Hauptziele sind dabei erhöhte Relevanz, Sichtbarkeit und Wirkung.

Im vergangenen Jahr hat sie ihre Befugnisse bereits verstärkt genutzt, um strategische Untersuchungen im Interesse der Öffentlichkeit einzuleiten. Sie eröffnete Untersuchungen zur Transparenz der laufenden TTIP-Verhandlungen mit den USA, die bereits erste Resultate zeigten. Der Rat und die Kommission haben seitdem den Zugang zu wichtigen TTIP-Dokumenten verbessert.

Sie eröffnete noch andere Untersuchungen zum Thema "transparente Lobbyarbeit", z. B. zur Frage wie die Kommission mit möglichen Interessenskonflikten umgeht, wenn hohe EU-Beamte Stellen im Privatsektor annehmen. Eine andere strategische Untersuchung betrifft Transparenz und Zusammensetzung der Expertengruppen, die die Kommission einsetzt.

Eine Videobotschaft der Ombudsfrau und weitere Informationen finden Sie hier: http://www.ombudsman.europa.eu/de/resources/otherdocument.faces/de/58567/html.bookmark

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