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Kommission korrigiert Informationen zu Fluggastrechten

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Pressemitteilung Nr. 7/2007

3. Juli 2007

Der Europäische Ombudsmann, P. Nikiforos Diamandouros, hat die Ankündigung der Kommission begrüßt, falsche und irreführende Informationen in Merkblättern, Postern und einem Video über Fluggastrechte zu korrigieren. Der Ombudsmann hatte zuvor Beschwerden von zwei Luftfahrt-Verbänden untersucht. Sie kritisierten das Informationsmaterial der Kommission über die Rechte von Flugreisenden auf Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen bei Nichtbeförderung, Annullierung von Flügen oder großen Verspätungen. Die Kommission informierte den Ombudsmann, dass sie seinen Empfehlungen entsprechend die fraglichen Merkblätter, Poster und ein Video von ihrer Website entfernt habe. Sie kündigte außerdem den Austausch des fehlerhaften Informationsmaterials an.

Die Untersuchung

Im Februar 2005 traten neue EU-Regeln für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste bei Nichtbeförderung, Annullierung von Flügen oder großen Verspätungen in Kraft. Die Kommission veröffentlichte Merkblätter, Poster und ein Video, um Reisende über ihre Rechte zu informieren.

Im April 2005 beschwerten sich die International Air Carrier Association und die European Regions Airline Association beim Bürgerbeauftragten und machten geltend, das Informationsmaterial der Kommission enthalte eine Anzahl von falschen und irreführenden Angaben.

Eine der Angaben auf den Merkblättern und Postern lautete: "Wurde Ihnen die Beförderung verweigert oder Ihr Flug annulliert, muss Ihnen die befördernde Fluggesellschaft finanzielle Entschädigung und Hilfe anbieten." Der Bürgerbeauftragte ist der Meinung, dass dieser Satz fälschlicherweise den Eindruck vermittelte, Entschädigungen würden bei jeder Flug-Annullierung gezahlt. Der Ombudsmann sieht ein, dass von dem Informationsmaterial der Kommission in diesen Formaten keine Vollständigkeit erwartet werden kann. Er ist jedoch der Meinung, dass die veröffentlichten Informationen korrekt sein müssen.

Die Kommission akzeptierte die Empfehlungen des Bürgerbeauftragten und kündigte den Austausch des fehlerhaften Informationsmaterials an. Sie erklärte außerdem, das neue Informationsmaterial sei zur Überprüfung an betroffene Interessensgruppen, inklusive der Beschwerdeführer, geschickt worden.

Die beiden Entscheidungen finden Sie unter:

 

 

 

 

Für Anfragen zum Fall: Gerhard Grill, Hauptrechtsberater, Tel. +33 388 17 24 23

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