Einführung

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Der Europäische Bürgerbeauftragte muss dafür Sorge tragen, dass sich Bürger, NRO, Vereinigungen und Unternehmen ihres Rechts bewusst sind, Beschwerde über Missstände in der Verwaltungstätigkeit der Organe der EU einzureichen. Der Bürgerbeauftragte weiß um die wichtige Rolle, die die Medien bei der Information der Öffentlichkeit, der Bereicherung von Diskussionen und der Erhöhung des Bekanntheitsgrades seiner Tätigkeit in allen EU-Mitgliedstaaten spielen. Eine proaktive Medienpolitik ist wesentlicher Bestandteil seiner Tätigkeit und seiner Bemühungen um die Förderung der Wahrung der mit der EU-Gesetzgebung verbundenen Rechte und die Verbesserung der Qualität der Verwaltung.

Die Medienpolitik des Bürgerbeauftragten basiert auf einem zweigleisigen Ansatz: Zum einen versucht er, ein breites europäisches Publikum über Medien wie z. B. Funk, Fernsehen und Zeitungen über seine Arbeit zu informieren. Zum anderen wendet er sich über Fachmedien (z. B. Wirtschafts- oder Verbraucherzeitschriften sowie interne Newsletter von Verbänden, NRO und Interessengruppen) an bestimmte Gruppen potenzieller Beschwerdeführer.

Der Bürgerbeauftragte ist bestrebt, gegenüber Journalisten eine möglichst große Transparenz und Zugänglichkeit herzustellen, um es der Öffentlichkeit zu ermöglichen, seine Arbeit nachzuverfolgen. Er informiert die Medien über die Einleitung von Untersuchungen, einvernehmliche Lösungen, die von den Organen angenommen wurden, um die Beschwerdeführer zufriedenzustellen, wichtige Empfehlungsentwürfe an die Organe und Entscheidungen über den Abschluss von Fällen. Darüber hinaus unterrichtet er die Medien über seinen Jahresbericht, die jüngsten Statistiken, seine Beiträge zu laufenden öffentlichen Debatten und Initiativen sowie andere den Bürgerbeauftragten betreffende Themen, die für die Öffentlichkeit relevant sind. Obwohl der Bürgerbeauftragte bemüht ist, seine Arbeit so transparent wie möglich zu gestalten, respektiert er die legitimen Bedürfnisse der Beschwerdeführer, die eine vertrauliche Behandlung ihres Falles wünschen.

Der Bürgerbeauftragte versucht, Kontakte zu den europäischen Korrespondenten in Brüssel sowie zu nationalen und regionalen Journalisten in allen EU-Mitgliedstaaten herzustellen. Er unterrichtet die Medien in erster Linie durch Pressemitteilungen, Pressekonferenzen, Hintergrundgespräche und Interviews. Er ist bemüht, seine Botschaften leserfreundlich und einfach zu gestalten, so dass sie für Journalisten von größtmöglichem Nutzen sind.

Sollten Sie weitere Informationen über Medienaktivitäten des Bürgerbeauftragten benötigen, wenden Sie sich an: Fr. Gundi Gadesmann, Beauftragte für Medien und Außenbeziehungen, Tel. +32 2 284 26 09.