Lebensläufe


P. Nikiforos DiamandourosP. Nikiforos Diamandouros (2003 - heute)Jacob SödermanJacob Söderman (1995 - 2003)

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P. Nikiforos Diamandouros

P. Nikiforos Diamandouros

Europäischer Bürgerbeauftragter (2003 - heute)

Geboren am 25 Juni 1942 in Athen, Griechenland

Verheiratet, 2 Kinder

P. Nikiforos Diamandouros ist seit 1. April 2003 Europäischer Bürgerbeauftragter. Zwischen 1998 und 2003 war er der erste Nationale Bürgerbeauftragte Griechenlands. Er ist emeritierter Professor für Vergleichende Politik an der Fakultät für Politikwissenschaften und Öffentliche Verwaltung der Universität Athen. Zwischen 1995 und 1998 war er Direktor des Griechischen Nationalen Zentrums für Sozialforschung (EKKE).

P. Nikiforos Diamandouros ist seit 1. April 2003 Europäischer Ombudsmann. Seine jüngste Wiederwahl durch das Europäische Parlament fand im Januar 2010 statt. Zwischen 1998 und 2003 war er der erste Nationale Bürgerbeauftragte Griechenlands. Er ist emeritierter Professor für Vergleichende Politik an der Fakultät für Politikwissenschaften und Öffentliche Verwaltung der Universität Athen. Zwischen 1995 und 1998 war er Direktor des Griechischen Nationalen Zentrums für Sozialforschung (EKKE).

Diamandouros erwarb verschiedene Universitätsdiplome und seinen Doktortitel (1972) von der Columbia Universität (USA). Bevor er 1988 in den Lehrkörper der Universität Athen aufgenommen wurde, erhielt Diamandouros Lehr- und Forschungsaufträge sowohl an der State University in New York als auch an der Columbia University (1973-78). Zwischen 1980 und 1983 war er als Entwicklungsdirektor am Athens College in Athen, Griechenland tätig. Im Zeitraum zwischen 1983 bis 1988 war Diamandouros Programmdirektor für Westeuropa und den Nahen Osten am Social Science Research Council in New York beschäftigt. Von 1988 bis 1991 war er Direktor des Griechischen Instituts für Internationale und Strategische Studien in Athen. 1997 erhielt Diamandouros einen Ruf als Gastprofessor für Politikwissenschaften an das Juan March-Zentrum für Fortgeschrittene Studien in den Sozialwissenschaften in Madrid.

Diamandouros diente als Präsident der Griechischen Vereinigung für Politikwissenschaften zwischen 1992 und 1998. Zudem war er Präsident der Vereinigung für Moderne Griechische Studien in den Vereinigten Staaten von Amerika (1985-88). 1999 und 2000 wurde Diamandouros zum Mitglied sowohl der Griechischen Nationalen Menschenrechtskommission als auch des Nationalen Rates für Verwaltungsreform berufen. Im Jahr 2000 war er Teilnehmer an der Bilderberg-Konferenz. Zwischen 1988 und 1996 war Diamandouros Mitvorsitzender der Unterabteilung für Südosteuropa im Social Science Research Council in New York, dessen Tätigkeit durch die Volkswagen-Stiftung gefördert wurde. Diamandouros ist Mitgeneralherausgeber der Reihe über das Neue Südeuropa, die von Oxford University Press, dem Verlag der Johns Hopkins Universität und Palgrave veröffentlicht wird. Für seine Forschungstätigkeiten hat er Stipendien der Fulbright-Kommission sowie der Stiftung zur Förderung der Geisteswissenschaften (National Endowment for the Humanities) erhalten.

Diamandouros kann auf eine umfangreiche Publikationsliste zur Politik und Geschichte Griechenlands, Südeuropas und Südosteuropas verweisen. Der Schwerpunkt seiner Veröffentlichungen liegt auf den Themenkomplexen Demokratisierung, Staaten- und Nationenbildung sowie dem Verhältnis zwischen Kultur und Politik.

Auszeichnungen: Goldenes Verdienstkreuz der Republik Polen, 2010; Phoenix-Orden der Republik Griechenland, 2004.

Seine Hobbys schließen lesen, schreiben, klassische Musik und Kino ein.